Am 12. Oktober 2026 wurde „The X Subscription“ angekündigt: ein einziges Abo, das Grok, Grok Bot, Cursor und X Premium bündelt. Es gibt fünf Stufen, von kostenlos bis 200 $ im Monat. Für alle, die bisher mehrere dieser Angebote einzeln bezahlt haben, ändert sich vor allem die Rechnung, und für Cursor-Nutzer außerdem, welche KI-Modelle im Abo enthalten sind.

Was ist passiert

Angekündigt hat das Abo ein Unternehmen, das in den Berichten als SpaceXSI oder SpaceXAI auftaucht; die Quellen sind in der Namensgebung uneinheitlich. Das Abo fasst vier Dinge zusammen: das Sprachmodell Grok, Grok Bot, den Programmier-Editor Cursor und die Mitgliedschaft X Premium. Alles läuft über eine Rechnung und ein gemeinsames Nutzungskontingent. Der Start erfolgt nach den Berichten weltweit innerhalb weniger Tage.

Die fünf Stufen

Stufe Beitrag pro Monat Was enthalten ist
Free 0 $ begrenzte Chat- und Agentenanfragen; einfache X-Aktionen wie Posten, Antworten, Folgen
Plus 8 $ Zugang zu Cursor und X-Premium-Funktionen wie Haken und weniger Werbung
Premium 30 $ das Vierfache an KI-Nutzung gegenüber Plus, außerdem Grok Bot
Super 100 $ das Fünfzehnfache von Plus, Vorrang bei Spitzenlast
Ultra 200 $ das Fünfzigfache von Plus

Die aktuellsten Grok-Modelle gibt es erst ab Premium. Die kostenlose Stufe kann nur begrenzt chatten und Agenten nutzen. Grok Bot beginnt ebenfalls bei Premium. Für Neukunden ersetzt das den Weg über Cursor Pro zu 20 $, der seit dem 26. August der günstigste Einstieg war. Eine Quelle nennt auch Jahresbeträge: Plus 80 $, Premium 300 $ und Super 1 000 $. Teams können in verschiedenen Stufen sitzen; erlaubt sind etwa drei Premium-Plätze und ein Super-Platz.

Die Anbieterseite begründet die Stufe Premium mit einer Rechnung: Sie bündle Funktionen, die vorher getrennt 90 $ im Monat gekostet hätten, nämlich über SuperGrok, Cursor Pro und X Premium+. Diese Rechnung ist eine Angabe des Anbieters.

Ein gemeinsamer Topf

Bezahlte Stufen teilen sich ein Kontingent für Grok-Modelle über Grok, Cursor, Grok Build und weitere Grok-Produkte. Es wird wöchentlich erneuert. Cursor schreibt in seiner Mitteilung, bezahlte Stufen hätten auf Grok-Modellen doppelt so viel Nutzung beim Programmieren wie der vergleichbare Cursor-Plan.

Modelle anderer Anbieter in Cursor, etwa Claude oder GPT, sind nach den meisten Berichten in keiner Stufe enthalten und werden zu den Listensätzen der API abgerechnet. Das schafft Raum für mehr Grok-Nutzung im Kontingent. The New Stack überschreibt seinen Bericht entsprechend damit, dass Claude jetzt extra kostet. Eine andere Quelle widerspricht im Detail: Danach bleiben Modelle von Drittanbietern ab Premium nutzbar und werden getrennt über Aufladungen zu den Listensätzen der API abgerechnet.

Hintergrund

Bisher waren die Angebote einzeln zu haben: SuperGrok, Cursor Pro und X Premium+. Cursor Pro kostete 20 $ im Monat. Cursor schreibt, bestehende Abonnenten könnten ihren Plan behalten oder zu „The X Subscription“ wechseln; Plan, Beitrag und Funktionen liefen weiter, solange man nichts ändere. Berichte weisen darauf hin, dass dieses Behalten möglicherweise nur vorübergehend gilt; ein Bericht beschreibt es als „vorerst“ verfügbar.

Wie der Wechsel abläuft, beschreiben die Quellen so: Bestehende Abonnenten von SuperGrok, Cursor und X Premium müssen nicht wechseln. Die Option erscheint nach und nach in den Abrechnungseinstellungen und enthält eine anteilige Erstattung für die ungenutzte Zeit des alten Plans. Ist ein Wechsel erfolgt, ist er endgültig, sobald die Konten zusammengeführt sind. Die alten Pläne sind für Neukunden geschlossen. Eine offizielle Tabelle, welche alte Stufe welcher neuen entspricht, liegt den ausgewerteten Quellen nicht vor; die Berichte weichen hier voneinander ab.

Was das bedeutet

Für Cursor-Nutzerinnen und -Nutzer hängt vieles davon ab, welche Modelle sie bisher verwendet haben. Wer vor allem mit Grok arbeitet, bekommt nach Cursor doppelt so viel Nutzung wie im vergleichbaren Cursor-Plan. Wer täglich Claude oder GPT im Editor nutzt, muss damit rechnen, dass diese Modelle zu den Listensätzen der API extra anfallen; wie genau, berichten die Quellen unterschiedlich. Vor einem Wechsel lohnt ein Blick in die Hilfeseite von Cursor.

Für X-Nutzerinnen und -Nutzer gilt: Die kostenlose Stufe behält die einfachen Aktionen, aber die neuesten Grok-Modelle erfordern mindestens Premium. Plus bringt Haken und weniger Werbung.

Für Teams ist wichtig, dass Mitglieder in verschiedenen Stufen sein dürfen. Das erlaubt, Kontingente nach Bedarf zu verteilen.

Wer schon abonniert hat, muss nichts tun, sollte aber wissen, dass der Wechsel endgültig ist und dass das Behalten des alten Plans nach Bericht nicht unbefristet sein muss.

Zur Einordnung: Die Angaben stützen sich auf Berichte und Hilfeseiten; sie widersprechen sich bei Drittmodellen und bei der Zuordnung alter zu neuen Stufen. Maßgeblich sind die Angaben des Anbieters zu den Stufen.

Häufige Fragen

Was kostet „The X Sub­scrip­tion“?

Es gibt fünf Stufen: Free 0 $, Plus 8 $, Premium 30 $, Super 100 $ und Ultra 200 $ pro Monat. Eine Quelle nennt für Plus 80 $, für Premium 300 $ und für Super 1 000 $ pro Jahr.

Muss ich als Cursor- oder X-Abonnent wechseln?

Nein. Bestehende Abonnenten von SuperGrok, Cursor und X Premium müssen nicht wechseln. Die Option erscheint nach und nach in den Abrechnungseinstellungen, mit anteiliger Erstattung für die ungenutzte Zeit. Der Wechsel ist laut Bericht endgültig, sobald die Konten verknüpft sind.

Sind Claude und GPT in Cursor enthalten?

Nach den meisten Berichten nicht: Modelle von Drittanbietern sind in keiner Stufe enthalten und werden zu den Listensätzen der API abgerechnet. Eine andere Quelle schreibt, sie blieben ab Premium nutzbar und würden über Aufladungen abgerechnet. Die Quellen sind hier uneins.

Wie funk­tio­niert das gemein­same Kon­tin­gent?

Bezahlte Stufen teilen sich ein Kontingent für Grok-Modelle über Grok, Cursor, Grok Build und weitere Grok-Produkte. Es wird wöchentlich erneuert. Laut Cursor gibt es auf Grok-Modellen doppelt so viel Nutzung beim Programmieren wie im vergleichbaren Cursor-Plan.